Crossover Küche: fusion food - erlaubt ist, was schmeckt

 
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Crossover Küche: fusion food - erlaubt ist, was schmeckt

Wer zwar gerne kocht, sich aber nicht so gerne an streng festgelegte Rezepte hält, sollte es einmal mit dem fusion food versuchen. Bei dieser Art des Kochens, die auch Crossover Küche genannt wird, werden verschiedene Elemente aus allen Küchen der Welt miteinander kombiniert.

Fusion Food - Crossover KücheEs kommt zusammen, was auf den ersten Blick eigentlich gar nicht zusammen gehört. Aus Cola, Chili, geschnittenen Orangen und anderen Zutaten entsteht eine Marinade, Himbeermarmelade verleiht einer Rotweinsauce die besondere Note.

Das Geheimnis der guten Crossover Küche besteht darin, in die Besonderheiten der verschiedenen Landesküchen einzutauchen, deren tragende Elemente zu erkennen und diese völlig neu miteinander zu kombinieren. Der Lohn für diese Kreativität sind atemberaubende und völlig neue Geschmackserlebnisse, die Lust auf mehr machen.

Fusion food: Trend mit amerikanischen Wurzeln

Als einer der Erfinder des fusion food gilt der neuseeländische Koch Peter Gordon, Mitbesitzer des Restaurants „The Providores and Tapa Room“ in der Marylebone High Street in London.

Wie so oft handelt es sich bei fusion food um einen amerikanischen Trend. Die in Amerika lebenden Vietnamesen und Chinesen begannen, ihre Esskultur um Bestandteile der amerikanischen zu erweitern. Dies geschah allerdings nicht ganz freiwillig und war dem Umstand geschuldet, dass bestimmte asiatische Lebensmittel und Gewürze in der neuen Heimat nicht erhältlich waren.

Nicht nur die Asiaten erweiterten Ihre Esskultur um amerikanische Elemente, sondern auch die Amerikaner lernten dazu. Der Wok, ein für sie bisher unbekanntes Kochutensil, wurde Stammgast in amerikanischen Küchen und half dabei, die Mahlzeiten leichter und bekömmlicher zu gestalten. Diese Verschmelzung der asiatischen und amerikanischen Küche ist die Grundlage des fusion foods.

Fusion food in Deutschland

Erstmalig schwappte diese Art des Kochens in den 1990er Jahren durch unsere einheimischen Küchen. Hierzulande gehörte Helge Sanct-Johannis zu den ersten Köchen, der sich auf neues Terrain wagte, und auch der Münchener Sternekoch Eckart Witzigmann ist begeistert von dieser Art zu kochen.

Das Angenehme am fusion food ist, dass sich sogar der Laie daran versuchen kann und auch ohne eine jahrelange Küchenerfahrung gute, also wohlschmeckende, Ergebnisse erzielt. Fusion food ist optimal für alle, die in der Küche experimentierfreudig sind und sich nicht lediglich auf deutsche Hausmannskost festgelegt haben.

Sind Sie nun auf den Geschmack gekommen und möchten das fusion food zwar einmal kosten, die Zubereitung der Mahlzeit aber doch lieber einem Fachmann überlassen, gibt es hier in Deutschland einige Anlaufstellen, beispielsweise in Berlin, München oder Nürnberg.

Wer diesen Trend erlernen möchte, kann sich an eine der Kochschulen wenden, in denen Kochkurse dieser Art angeboten werden. Lassen Sie sich doch einfach ein wenig von diesem Trend inspirieren und greifen Sie beim nächsten Einkauf zu exotischen Kräutern und Gewürzen, mit denen Sie althergebrachten Mahlzeiten neues Leben einhauchen können.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 07.06.2009
Quelle: kochmix
 
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