Cola aus der Apotheke in die Bars der Welt

 
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Cola aus der Apotheke in die Bars der Welt

Schon jeder ist wohl einmal mit der dunklen Brause in Berührung gekommen. Es gibt sie in unzähligen Variationen überall auf der Welt.

Cola - aus der Apotheke in die Bars der WeltDoch seit der Apotheker John Stith Pemberton um 1886 die erste Cola entwickelte und als Coca-Cola auf den Markt brachte, hat sich viel getan.

Bis 1903 enthielt die Ur-Cola nicht nur Wasser, Zucker, Zitronensäure und das Koffein der Kolanuss, sondern auch Kokain aus den Blättern des Cocastrauchs. Schließlich war das Getränk ursprünglich nicht als Lifestyle-Brause konzipiert, sondern als Tonikum, das Energie wecken und munter machen sollte. Als jedoch klar wurde, wie gefährlich Kokain ist, stellte man die Produktion auf entkokainisierte Cocablätter um.

Die dunkle Farbe stammt von Zuckerkulör, doch gibt es auch eine klare Variante. Neben den bekannten Grundstoffen enthält jede Colasorte eine Mischung aus Ölen, deren genaus Zusammensetzung vom jeweiligen Hersteller geheimgehalten wird. Meist sind Zimtöl, Nelkenöl und Zitronenöl dabei, auch Lavendelöl, Ysopkraut, Lavendel-, Koriander- und Muskatnussöl werden genannt.

Selbst Cola einer Marke schmeckt nicht immer gleich. So ist der Zitronenanteil von Coca-Cola in den USA ein anderer als in Europa. Einen weiteren Unterschied machen die unterschiedlichen Wasser- und Zuckersorten in den verschiedenen Regionen der Welt. In Amerika verwendet man eher Mais-Sirup, in Asien Rohrzucker und in Europa Zucker aus Rüben.

Um die Wirkung von Cola ranken sich einige Legenden. So soll Cola in der Lage sein, Fleisch, Zähne oder rostige Nägel aufzulösen, die in der Flüssigkeit eingelegt werden. Daran ist jedoch nicht viel wahres. Zwar greift die Phosphorsäure den Zahnschmelz an, doch macht sie nur ungefähr ein halbes Promille des Getränks aus. Und ein rostiger Nagel löst sich auch nicht auf. Die Rostschicht reagiert nur mit der Phosphorsäure und verwandelt sich von Eisenoxid zu Eisenphosphat.

Cola steht wie kaum ein anderes Getränk für den american way of life, das us-amerikanische Lebensgefühl. Das findet nicht jeder gut, und so gibt es unter den unzähligen Marken auch einige speziell für Menschen, die den US of A kritisch gegenüberstehen. Zum Beispiel Mecca-Cola, die auf Muslime abzielt, oder die kubanische Tukola. Sogar eine Open-Source-Cola gibt es, ein Cola-Rezept zum Selbermachen, das unter der GPL-Lizenz steht. Ursprünglich sollte Open Cola nur helfen, das Prinzip Open Source, wie man es von Software her kennt, bekannt und verständlich zu machen. Die deutsche Web-Adresse lautet http://www.open-cola.de.

Für die meisten deutschsprachigen Fans ist es die Cola, für die Österreicher und viele Süddeutsche das Cola. Unbestritten ist, das ein Übermaß wegen des hohen Zuckergehaltes schädlich für Figur und Zähne ist. Aber man muss Cola ja nicht pur trinken. Wie kaum eine andere Limonade dient Cola als Grundlage der abenteuerlichsten Mischungen. Sie wird nicht nur mit Limonade vermischt (Spezi), sondern auch mit Pils, Kölsch, Altbier, Weizenbier, Rotwein, Rum, oder Apfelwein.

Der Weg vom Tonikum zum Lifestyle-Elixier mit Kultcharakter war weit, doch heute ist die Vormachtstellung der Limonade unangefochten. Jeder kennt zumindest eine Cola-Marke. Ob Coca-, Pepsi-, Afri-, Club- oder eine der unzähligen anderen Cola-Marken - an diesem Getränk kommt niemand vorbei.

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Kategorie: getraenke
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Erfassung: 20.03.2007
Quelle: Kochmix
 
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