Cocktails - Gemixt oder geschüttelt: So gelingen Cocktails immer

 
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Cocktails - Gemixt oder geschüttelt: So gelingen Cocktails immer

Es muss ja nicht gleich so akrobatisch zugehen wie bei jener Vorstellung, die Tom Cruise in „Cocktail“ ablieferte: Wer auf elegante Würfe und Eiswürfel-Stunts verzichtet, hat gute Chancen, ein erfolgreiches Debüt im Zubereiten von Mixgetränken zu feiern.

Cocktails - Gemixt oder geschüttelt: So gelingen Cocktails immerSeine Gäste werden es ihm danken: Cocktails gehören zu den beliebtesten Getränken und werden nicht zu Unrecht mit Luxus und Lebensfreude verbunden.

Vor der Cocktail Premiere muss man allerdings ein wenig in die Grundausstattung der Hausbar investieren. Die passenden Utensilien finden sich in Einrichtungsläden und Küchenshops; immer wieder werden zudem ganze Sets preisgünstig angeboten.

Zubehör für die Cocktailbar: Shaker, Strainer & Co.
Zu einer soliden Basis gehört zunächst eine Auswahl verschiedener Gläser: große und kleine Cocktailgläser, Longdrink-, Champagner- und Tumblergläser. Trinkhalme sollten ebenfalls nicht fehlen, da sie ein fester Bestandteil vieler Cocktails sind. Zahnstocher halten die Früchte-Dekorationen zusammen; kleine bunte Servietten dienen als Untersetzer und zaubern weitere Farbakzente.

Nun geht es ans Eingemachte: Ohne Shaker oder Schüttelbecher geht beim Cocktailmixen nichts. Shaker bestehen aus Edelstahl und Glas und werden in den verschiedensten Versionen angeboten. Ein zweiteiliger Shaker ohne integriertes Sieb genügt fürs erste völlig.

Ein Barsieb, im Fachjargon Strainer genannt, dient dazu, beim Ausgießen der Drinks Eiswürfel und Fruchtstückchen zurückzuhalten. Nicht minder essenziell ist das Mixglas. Niemals sollten die Getränke nach Augenmaß zubereitet werden – nur ein Zentiliter zu viel oder zu wenig kann den Geschmack verderben. Wer perfekte Drinks zubereiten möchte, muss sich exakt an die Maßangaben halten. Schließlich haben die Erfinder oft wochenlang getüftelt, bis sie die richtige Mischung herausgeknobelt hatten.

Das zerstoßene Eis wird am besten in Glas- oder Metallgefäßen aufbewahrt; Crasheismaschinen gibt es im Küchenhandel zu überraschend attraktiven Preisen. Das Schneidebrett für die Früchte sollte konsequent nur für das Zerteilen des Obstes verwendet werden und niemals beim Zubereiten von Fleisch oder Fisch eingesetzt werden. Schließlich fehlen nur noch ein langstieliger Barlöffel, ein Standmixer und eine Eiszange bzw. ein Eislöffel zum Glück des Barbesitzers – denn das Eis mit den Fingern in den Drink zu geben, gilt unter Profis als absolutes No-Go.

Am besten ist es, sich bei der ersten Cocktailparty auf eine ausgewogene, aber reduzierte Liste von Cocktails zu konzentrieren und diese den Gästen auf einer kleinen Karte anzubieten. So wird auch der Einkauf der Zutaten nicht zum finanziellen Desaster, und der frisch gebackene Barkeeper behält den Überblick.

Dry Martini
Einer der berühmtesten Cocktails ist zum Beispiel der Dry Martini – der Lieblingsdrink von James Bond. Er gelingt auch Anfängern: 5 cl Gin und 1–2 Spritzer trockener Vermouth – Achtung, Spritzer, kein üppiger Schuss! – im Mixglas zusammen mit den Eiswürfeln verrühren und durch das Sieb in ein gekühltes Cocktailglas gießen. Je nach Geschmack kann der 007-Drink mit einer Olive oder einem Stück Zitronenschale serviert werden.

Florida Sling
Ein Hauch Exotik zaubert sich mit dem Florida Sling auch in die rustikalste Hausbar. Für den Sling werden erst 3 bis 4 Eiswürfel in ein Longdrinkglas gegeben und mit 3 cl Gin, 1,5 cl Cherry Brandy, 1,5 cl Zitronensaft, 2 Spritzer Grenadinesirup und 14 cl Ananassaft übergossen. Mit dem Cocktaillöffel gut verrühren und das Glas mit einer kleinen Ananasscheibe und einer Cocktailkirsche verzieren. Serviert wird der Florida Sling mit einem Trinkhalm.

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Erfassung: 24.09.2007
Quelle: kochmix
 
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