Chocolatiers Fassbender und Rausch - Schokolade aus Berlin

 
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Chocolatiers Fassbender und Rausch - Schokolade aus Berlin

Wer liebt sie nicht, die Schokolade. Für Schokosüchtige gibt es nun einen Ort, an dem sie sich so richtig austoben können.

Chocolatiers und Schokolade

Das Schokoladenhaus von  „Fassbender und Rausch“ in Berlin am Gendarmenmarkt gehört zu den besten der Welt, die gesetzten Ansprüche sind hoch, schließlich sollen die Liebhaber der köstlichen Speise, die ganz vielfältig verwendet wird, wieder kommen.

Auf den rund 500 qm wird alles geboten, was das Schokoladen Herz begehrt. Pralinen, Trüffel, Tafeln, Bruchschokolade, Figuren. Selbst Gebäude wie das Brandenburger Tor oder der Reichstag lässt sich hier in Schokolade veredelt, wieder finden. Interessant ist, dass nur fünf Prozent der gesamten Kakaoernte reine Edel-Kakaos sind. Die wertvollen Bohnen wachsen in der Nähe des Äquators, also in tropischen Gebieten, in denen es feuchtwarm ist. Der beste Kakao allerdings stammt aus Mittel- und Südamerika, der Karibik, Madagaskar und Papua-Neuguinea. 

Das Schokoladenhaus „Fassbender und Rausch“ bezieht seine Produkte von Plantagen rund um den Äquator. Diese werden im originalen Zustand, als noch nicht gemischt, zu einer exquisiten Schokolade verarbeitet. Dass Schokolade glücklich macht ist keine neue Erkenntnis, seit Eröffnung des Schokoladenhauses strömen die Gäste förmlich in das Schlaraffenland für Schokoladen Gourmets.

Ein Haus mit langer Tradition

Das Schokoladenhaus in Berlin existiert schon seit über 150 Jahren. Heinrich Fassbender stellte schon 1863, damals in der Mohrenstraße Pralinen und Trüffel her. Sein kreativer Esprit verhalf ihm, bis in die königlichen Höfe zu liefern. Im Jahre 1890 eröffnete Wilhelm Rausch, der spätere Partner von Heinrich Fassbender, in Berlin seine erste Confiserie, in der Schokolade, Trüffel und Pralinen gefertigt wurden. 1999 war es dann soweit. Das erste Schokoladenhaus in Deutschland der Familien Fassbender & Rausch Chocolatiers öffnete seine Pforten am Gendarmenmarkt. Jürgen Rausch leitet heute das Familienunternehmen in vierter Generation.

Das Schokoladenrestaurant

Seit Juni 2006 existiert nun auch ein Schokoladenrestaurant bei Fassbender und Rausch, es ist einzigartig und das erste seiner Art in ganz Europa. Chefkoch George Helwig und sein Team regieren hier mit Kochlöffel und goldenen Händen. Experimentierfreudig kreiert er mit der Plantagenschokolade die delikatesten Speisen. Exotische Kreationen wie Lammkarree mit gratinierten Kakaobruchstückchen, Balsamico-Schokoladen-Linsen und Vanillekarotten oder Rinderfilet mit Crevetten-Curry-Füllung sowie Süßkartoffeln und tourniertes Gemüse und Schokoladenjus stehen im Schokoladenrestaurant neben vielen anderen Varianten auf der Menükarte.

Dies vermittelt das Gefühl, Schokolade würde zu allen Lebensmitteln passen, sie müssen nur gut aufeinander abgestimmt sein. Sogar im bunten Blattsalat im Tortilla-Körbchen mit Schokoladen-Balsamico-Dressing und gratiniertem Ziegenkäse darf die Speise der Götter nicht fehlen. Aber was hat die Schokolade in einer Kartoffelsuppe verloren? Kenner wissen allerdings die Süßkartoffelsuppe mit frischem Ingwer und der leckeren Plantagenschokolade Puerto Cabello zu schätzen. So lassen sich ganze Menüs zaubern, alle mit Kakao in der einen oder anderen Form.

Wer nun meint, dass sich dies zwar alles sehr verlockend anhört, jedoch für Otto-Normal-Verbraucher unbezahlbar sei, der irrt gewaltig. Die Preise für die speziellen Gerichte liegen zwischen 6,50 Euro für einen Salat  und 21,50 Euro für ein Hauptgericht. Einen Abstecher nach Berlin ins Schokoladenhaus ist wirklich sehr empfehlenswert, gerade Kinder werden große Augen bei der Vielfalt der Schokolade, die die Confiserie bietet, machen. Fassbender und Rausch bieten jedes Jahr regelmäßig spezielle Dinnershows, bei denen man Unterhaltung und Information rund um den Kakao mit einem viergängigen Menü verbinden kann.

Schokolade mal anders

Längst hat die süße Sünde in deutsche Küchen Einzug gehalten, heutzutage werden jedoch nicht nur Torten und Desserts aus Schokolade hergestellt. Wer denkt, Kochen mit Schokolade wäre eine alleinige Erfindung der Gourmetköche, der irrt gewaltig. In den Ursprungsländern, in denen der Kakao beheimatet ist, wie beispielsweise in Südamerika oder Mexico, ist das Zubereiten herzhafter Speisen mit Schokolade weit verbreitet. Gerichte mit Hühnchen oder leckere Eintöpfe, die mit der dunklen Köstlichkeit angerichtet werden, sind eine Bereicherung für jeden Feinschmecker Gaumen.

Seit einiger Zeit wagen sich auch europäische Köche, vor allem in der gehobenen Gastronomie an das gewagte Experiment. Wird Schokolade beim Kochen verwendet, sollte diese so früh wie möglich dem Gericht beigemischt werden, der Geschmack wird dadurch intensiver und die Geschmacksnuancen können sich optimal entfalten. Möchte man dagegen ein leicht bitteres Aroma, wird die Schokolade dagegen erst kurz vor dem Servieren beigefügt. Was viele nicht wissen, Schokolade kann zu verschiedensten Speisen verwendet werden. Im Frühling und Sommer ist gebeizter Lachs mit Limonenbutter auf Basis von weißer Schokolade sehr schmackhaft. Schokolade sollte man nicht nur als Dessert sehen, man muss sich langsam herantasten und dann die Dosis steigern. Guten Appetit!

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 18.05.2009
Quelle: kochmix
 
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