Bratwurst - Bratwürstchen auf dem Grill und in der Pfanne

 
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Bratwurst - Bratwürstchen auf dem Grill und in der Pfanne

Deutschland ist ein Bratwurstparadies – neben den berühmten Nürnberger und Thüringer Vertretern hütet fast jede Region ihre eigene Rezept-Spezialität.

BratwurstDieses Angebot wird überdies Jahr für Jahr zur Grillsaison von findigen Metzgern mit raffinierten Varianten bereichert. Für den Verbraucher bedeutet dies, die Qual der Wahl zu haben, und oft stiftet die Vielfalt Verwirrung: Welche Bratwürste müssen sofort verzehrt werden? Und welche können einige Tage aufbewahrt werden? Worauf gilt es beim Grillen und Braten zu achten? Wir geben die Antworten.

Obwohl eine Bratwurst in der Regel auch gebraten wird, hat sie ihren Namen nicht durch die Form der Zubereitung bekommen, sondern aufgrund der Verarbeitungsweise des Fleisches: Klein gehacktes Fleisch wird in der Fleischerfachsprache „Brät“ genannt – so manche Mundart erlaubt deshalb auch ein „Brätwurst“ statt der üblichen „Bratwurst“.

Generell kann aber fast alles, was Bratwurst heißt und direkt vom Metzger oder der Kühlabteilung kommt, auf den Grill gegeben werden. Einzig Bratwürste in Konserven sind oft durchgeräuchert und können ohne Erhitzen aufs Brot gegeben werden.

Der Hauptunterschied bei der Zubereitung und Aufbewahrung macht die Frische: Bratwürste für Volksfeste, Imbissbuden und abgepackte, eingeschweißte Grillpakete in der Selbstbedienungsfleischtheke werden vorher gebrüht und damit haltbarer gemacht.

Grobe, rohe Bratwürste hingegen, die manche Supermärkte in ihrer SB-Frischfleischtheke führen, sind ähnlich zu behandeln wie Hackfleisch: Sie wurden nicht durch erhitzt und haben daher eine hohe Verderblichkeit. Deshalb sollten sie entweder sofort eingefroren oder noch am gleichen Tag verzehrt werden. Grill- und Bratwürste vom Metzger des Vertrauens sind ebenfalls in der Regel frisch – im Zweifelsfall einfach nachfragen.

Gebrühte Bratwürste sind auch für Grill-Laien recht einfach zuzubereiten. Da sie bereits durch Wasserdampf oder Brühe gegart wurden, kann man sich in Ruhe auf die optimale Bräunung konzentrieren.

Wer einen Elektrogrill verwendet, sollte die Brüh-Bratwürste vorher mit einer Öl-Kräuter-Marinade einpinseln, damit sie auch schön kross und knusprig werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie steif und starr bleiben und die gleichmäßige Bräunung ausbleibt.

Bei rohen Bratwürsten ist etwas mehr Fingerspitzengefühl gefragt: Sie müssen innen gut durchgaren, dürfen aber außen nicht verbrennen. Auch dauert es länger, bis eine rohe Bratwurst fertig ist. Feinschmecker bestäuben die rohen Bratwürste während des Grillens mit Malzbier oder Wasser, um sie nicht austrocknen zu lassen.

Bratwürste haben in Deutschland eine lange Tradition: Die berühmte Thüringer Rostbratwurst wurde bereits im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt und dabei festgehalten, dass sie nur aus Schweinefleisch zubereitet werden soll. Letzteres gilt heute für die meisten regionalen Bratwurst-Spezialitäten, die sich jedoch durch die Würzmischung, Form und Dicke voneinander abheben.

Beliebt bei Kindern sind vor allem die kleinen, dünnen Nürnberger Rostbratwürstchen, die lecker mit Ketchup oder Senf schmecken. Die Rheinische oder Schlesische Bratwurst hingegen basiert auf feinerem, hellerem Kalbfleisch.

In den vergangenen Jahren ist es zudem in Mode gekommen, der Grill-Bratwurst Bärlauch oder andere markante Kräuter und Gewürze beizumischen – ein feuriger Spaß ist zum Beispiel die scharfe, rötliche Chili-Bratwurst für den gemeinsamen Grillabend mit Freunden. Im Winter serviert man die in der Pfanne zubereitete grobe Bratwurst traditionell zu Kartoffelbrei und Sauerkraut oder aber auch zu einem fruchtigen Rotkraut.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 18.07.2008
Quelle: kochmix
 
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