Blutgruppen Diät nach Peter d’Adamo

 
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Blutgruppen Diät nach Peter d’Adamo

Welcher Blutgruppe gehören Sie an? Haben Sie vielleicht Blutgruppe 0? Wenn ja, dann gehören Sie zu den Jägern, und vertragen Getreide, Hülsenfrüchte nicht so gut. Zumindest, wenn es nach dem Erfinder der „Blutgruppen-Diät“, Peter d’Adamo, gehen soll.

Blutgruppen Diät nach Peter d’AdamoBlut ist der Lebenssaft des Körpers. Da es verschiedene Blutgruppen gibt, ist d’Adamo der Meinung, dass auch die Nahrungsmittel vom Menschen unterschiedlich vertragen werden. Schuld daran sollen so genannte Lectine sein, das sind bestimmte Proteine in lebenden Organismen. Sie werden aus der Nahrung in den Blutkreislauf geschleust und sollen dort Blutkörperchen verklumpen lassen, so die Theorie hinter der Blutgruppen-Diät.

Verzichte ein Mensch also auf die für seine Blutgruppe ungünstigen Lectine, so solle ihn das vor chronischen Krankheiten und Übergewicht als Folge der Blutverklumpung schützen.

Welche Nahrungsmittel für welche Blutgruppe?

Blutgruppe 0: Diese Blutgruppe entwickelte sich nach d’Adamos Theorie vor ca. 40.000 Jahren, als der Mensch in erster Linie als Jäger und Sammler unterwegs war, um überleben zu können. Angehörige dieser Blutgruppe sollen also Fleisch und Fisch in beliebiger Menge essen können, ebenso wie Obst und Gemüse. Achtgeben muss er nur bei Getreide, Hülsenfrüchten und Milch(-produkten).

Blutgruppe A: Als der Mensch sesshaft wurde, begann er, Vieh zu züchten und das Feld zu bestellen. Menschen dieser Blutgruppe sollen sich wie die ersten Bauern hauptsächlich vegetarisch ernähren. Besonders wichtig sind Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Fleisch, Fisch und Milchprodukte sind mit Vorsicht zu genießen.

Blutgruppe B: Der Milchtyp soll von mongolischen Stämmen aus den Steppen Eurasiens abstammen. Er kann sich von Milch, Milchprodukten, Wild, Seefisch, Obst und Gemüse bedenkenlos ernähren. Vorsicht ist geboten bei Getreide, Hülsenfrüchten, Hühner- und Schweinefleisch.

Blutgruppe AB: Im Laufe der Zeit hätten sich Ackerbauern und mongolische Stämme vermischt, und so sei diese Blutgruppe entstanden. Ein Mensch vom Misch-Typ kann sich vegetarisch ernähren, aber ab und zu Fleisch zu essen schadet ihm auch nicht. Fazit: Er hat Glück und gehört zu den ‚Allesfressern’.

Kann man die Blutgruppendiät einfach so machen?

Dass Lectine das Blut verklumpen lassen, wie d’Adamo behauptet, ist bislang wissenschaftlich nicht schlüssig belegt. Außerdem wird an der Blutgruppen-Diät kritisiert, dass z. B. Blutgruppe A Milchprodukte meiden soll, woraus sich auf längere Sicht ein Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen nur schwerlich vermeiden lässt. Auch Getreide oder Hülsenfrüchte einfach aus der Lebensmittelliste zu streichen gilt durchaus als bedenklich. Schließlich enthalten gerade Hülsenfrüchte wertvolles Eiweiß. Und eine Überernährung mit tierischem Eiweiß kann ganz eigene Probleme mit sich bringen.

Wie bei vielen Modediäten stellt sich also auch hier die Frage:
Abnehmen ja! Aber um welchen Preis? Sprechen Sie also in jedem Fall mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, ehe Sie Ihre Ernährung radikal umstellen.

Und achten Sie darauf, was Ihnen Ihr Körper selber sagt. Wer etwa zu Gicht neigt, wird wissen, dass erhöhter Fleischgenuss schnell mit schmerzhaften Anfällen ‚bestraft’ wird. Wenn Sie in Eigenregie Ihre Ernährung umstellen möchten, dann bedenken Sie, dass Extreme selten zu einem positiven Ergebnis führen.

Beginnen Sie vielleicht mit ein oder zwei Tagen, an denen Sie Ihre Ernährung gemäß Blutgruppe umstellen und beobachten Sie über mehrere Wochen hinweg, wie Sie sich damit fühlen. Wenn Sie sich frisch und voller Tatkraft fühlen, ist das ein gutes Zeichen. Wer krank ist oder sowieso unter Problemen des Verdauungstraktes leidet, sollte in jedem Fall auch einen Diät-Testlauf unter ärztlicher Aufsicht machen.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 05.07.2008
Quelle: kochmix
 
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