Blüten und Blumen Rezepte für die sommerliche Küche

 
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Blüten und Blumen Rezepte für die sommerliche Küche

Aus der japanischen Küche wohlbekannt, aber als Dekoration meist am Tellerrand liegengelassen, werden Blüten als Nahrungsmittel oft noch verkannt. Was in früheren Jahrhunderten Gang und Gebe war, wird heute jedoch wieder neu entdeckt.

Blüten und Blumen Rezepte für sommerliche KücheGeschmack und Vielfalt essbarer Blumen. Schon die Azteken, die alten Griechen und die Römer wussten sich der Blumenvielfalt in der Küche wohl zu bedienen. Schon Homer (nicht Simpson, sondern der bekannte Dichter der griechischen Antike) erwähnte im 8. Jh v. Chr.die Verwendung von Blumen bei der Zubereitung diverser Speisen.

Selbst im Mittelalter und der Renaissance wurde zwischen Blumen und Gewürzen kein großer Unterschied gemacht. Die Römer würzten ihren wein nicht nur mit Rosen, sondern es gibt auch überlieferte Rezepte in denen Löwenzahn, Rotklee oder Holunderblüten ihren Platz haben. Im Mittelalter waren Rosensuppe als Nachspeise oder ausgebackene Holunderblüten und Salbeiblätter keine Seltenheit.

Natürlich sind Jasmintee, Rosenwasser in Marzipan oder Löwenzahnsalat den meisten ein begriff, wie aber sieht es mit anderen Blumen aus? Eine Vielzahl von Blüten oder Blütenblättern kann kandiert werden und als süße – und vor allem essbare – Dekoration auf Kuchen oder Nachspeisen verwendet werden. Neben Rosenblättern finden sich da auch Gänseblümchen, Borretschblüten, Veilchen, Schlüsselblumen, Hibiskusblüten und sogar Fuchsien, welche zwar wunderschön sind, aber recht geschmacksarm.

Höchstwahrscheinlich kennt Großmutter noch sehr gut den Gebrauch von Ringelblumen. Diese sind nämlich nicht nur als Salbe verarbeitet heilsam. Sie wurden auch „Safran der armen Leute“ genannt. Zusammen gekocht mit Fisch, Reis oder in einer Vanillesoße geben sie dem Gericht eine intensive gelbe Färbung.

Wer einen gut sortierten Garten hat, kann gerade zu Salaten das eine oder andere Highlight setzen. Haben Sie Ihre Geranien schon einmal in den Obstsalat mit hineingemischt? Dann sollten Sie das vielleicht einfach einmal ausprobieren. Schneiden sie aber von den Blütenblättern immer den unteren Teil ab, da wo die Blätter aus der Pflanze kommen. Die Teile sind manchmal etwas bitter.

Dahliensalat
Dahliensalat ist eine Delikatesse. Stellen sie aus Öl, Pfeffer, Salz und Zitronensaft eine Vinaigrette her, reinigen sie die Dahlienblüten gut und überträufeln Sie diese mit der Vinaigrette. Sie können auch noch etwas Friseesalat hinzufügen. Wunderschön und wunderlich lecker!!!

Zucchiniblüten gefüllt
Wenn Sie einen eigenen Gemüsegarten haben, haben sie vielleicht auch Zucchini angepflanzt. Nicht nur das Gemüse alleine ist essbar. Sie können die Blüten auf verschiedenste Weise zubereiten. Entfernen Sie die Staubgefäße, Fruchtknoten und den grünen Kelch. Sie können die Blüten mit einer Lachs- oder Krebsfüllung füllen. Oder sie nehmen eine Fisch- oder Fleischfarce. Tauchen sie alles in Bierteig und frittieren sie die gefüllte Blüte. Die Blüte lässt sich auch alleine in Teig ausbacken, ebenso die Kürbis- und Akazienblüte.

Blüten-Eiswürfel
Und wenn die Party im eigenen Garten stattfindet, nehmen sie zuvor ein paar Blüten, geben Sie diese in einen Eiswürfelbehälter und nehmen Sie zum gefrieren kohlensäureloses Mineralwasser. Das wird beim Gefrieren nicht so trüb wie Leitungswasser. Das sind mal etwas andere Eiswürfel für Ihre Drinks!

Farbtupfer für Sommersalat
Wenn Sie das nächste Mal einen sommerlichen Salat auf eine Gartenparty mitnehmen, mischen sie doch einfach ein paar Blütenblätter der Ringelblume hinzu, Vielleicht auch noch etwas Chrysantheme und Zichorie. Aber nur die äußeren Blätter, die sind zarter. Der Salat wird mit Sicherheit nicht nur ein absoluter Hingucker.

Probieren Sie Blumen doch einfach einmal aus – Milliarden Bienen können sich nicht irren…

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 01.05.2007
Quelle: Kochmix
 
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