Blattgold - Essen mit Speisegold veredeln?

 
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Blattgold - Essen mit Speisegold veredeln?

In noblen Restaurants, aber auch in einer bekannten Currywurst-Bude wird es zur Krönung und Dekoration eingesetzt – Blattgold. Speisegold ist eine schicke Zierde für festliche Menüs.

Mit Blattgold kann man Lebensmittel veredelnFür Schmuck wird es häufig verwendet, doch Blattgold zum Essen wird in der häuslichen Küche selten eingesetzt. Dabei ist es eine tolle Dekorationsvariante, die gerne für Festlichkeiten zum Einsatz kommen kann. Zur Goldenen Hochzeit ist eine Verzierung mit essbarem Gold sehr passend, doch auch zu anderen Festlichkeiten und Jubiläen lässt sich damit toll experimentieren.

Es ist ein sehr schöner Anblick, wenn Pralinen, Torten, aber auch herzhafte Speisen mit Gold-Flöckchen das I-Tüpfelchen erhalten und die Gäste werden angenehm überrascht sein. Zum Abschluss lässt sich den Gästen Danziger Goldwasser reichen, ein Likör, in dem Goldflocken schwimmen. Ein wahrlich königlicher Genuss.

Gold-Genuss für das Auge

Reines Blattgold ist vor allem für das Auge eine schöne Garnierung, denn geschmacklich ist es absolut neutral. Daher lässt sich Speisegold vielfach einsetzen, zu herzhaften Speisen, Desserts und Salaten (Obstsalat und Salat). Zudem muss sich niemand wegen seiner Gesundheit sorgen, wenn er Blattgold verspeist, denn in geringsten Mengen ist es absolut nicht schädlich. Allerdings nur, wenn man echtes Speise-Gold verwendet, das sehr rein ist. Reines Gold besitzt 24 Karat, käufliches Blattgold, das für den Verzehr gedacht ist, besitzt zumeist 22 oder 23 Karat und wird in den meisten Fällen als Flöckchen oder Flitter verkauft.

Speisegold wird zu hauchfeiner Folie gewalzt, wie dünn die Gold-Folie ist, kann man sich vorstellen, wenn man bedenkt, dass aus einem Gramm Gold bis zu zehn Quadratmeter Blattgold gewalzt werden können. Anschließend wird es zu Flocken oder Flittern zerteilt und in kleinen Gefäßen verkauft. Entsprechend wenig nimmt man vom Speisegold zu sich, vor allem weil es keine alltägliche Form der Garnierung darstellt, sondern sehr selten zu einem bestimmten Anlass auf den Teller kommt und dann auch nur in geringen Mengen. Preislich kann man sich Blattgold leisten und man muss mit ca. 20 Euro rechnen.

Gold und sein gesundheitlicher Aspekt

Gold ist in geringen Mengen nicht nur unbedenklich für den Körper, sondern wird sogar als Medizin eingesetzt. Die Heilwirkung von Gold wurde hinsichtlich von Rheuma und Gelenkerkrankungen bewiesen. In der Homöopathie wird Gold ebenfalls bei Gelenkschmerzen und Rheuma eingesetzt, aber auch bei Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen sowie Kopf und Rückenschmerzen.

Hierfür wird Gold extrem verdünnt (potenziert) und in kaum noch oder gar nicht mehr nachweisbaren Mengen verabreicht. Das homöopathische Mittel nennt sich Aurum metallicum. Selbst das langfristige tragen eines Goldringes soll helfen, vor Gelenkschmerzen bewahrt zu bleiben, so lautete die Aussage eines britischen Forscherteams, die zwei Gruppen über einen langen Zeitraum verglichen. Die eine Gruppe von Menschen trug stets einen Goldring, die andere wiederum verzichtete darauf. Die erste Gruppe hatte kaum Probleme mit Gelenkerkrankungen.

Speisegold im Einsatz

Gerne verwendet man Speisegold für die Verzierung von Pralinen und Keksen und anderen kleinen Backwerken. Um die Goldflecken oder den Goldglitter zu befestigen empfiehlt es sich, etwas Zuckerwasser aufzutragen und dann das Speisegold aufzustreuen beziehungsweise mit einem Pinsel auf die Praline zu geben. Speisen aller Art wie Fischgerichte, Fleischgerichte, Salate, Geflügel usw. aber auch Soßen und Desserts, die zubereitet und gleich verzehrt werden, kommen meist ohne irgendwelche Hilfsmittel zum befestigen aus.

Wer sich nicht Danziger Goldwasser leisten möchte, kann Sekt, Champagner und andere klare Spirituosen und Getränke selbst mit Goldflocken versetzen. Gold kann ähnlich einem Zuckerrand aus Zitronensaft und Zucker auch auf Cocktailgläsern als verzehrbarer Goldrand aufgebracht werden. Kauft man im Handel Produkte mit Speisegold, verrät E 175, dass tatsächlich Gold als Zusatzstoff zugesetzt wurde.

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Erfassung: 19.04.2009
Quelle: kochmix
 
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