Blätterteig - gut gekühlt und selbst gemacht der Blätterteig

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.

Kategorien für das Kochmagazin:

Kochmagazin: Live Search

Kochmagazin - ratgeber

Blätterteig - gut gekühlt und selbst gemacht der Blätterteig

Ein Blätterteig kennt nur zwei Tempi: ganz schnell oder ganz langsam. Tiefgekühlt sind die rasch aufzutauenden Platten ein Garant für die Kuchenversorgung von spontan eintrudelnden Gästen.

Blätterteig - gut gekühlt und selbst gemacht der BlätterteigFrisch zubereitet benötigt der knusprige Teig jedoch kräftige Hände, Geduld und viel Zeit. Sein Geheimnis liegt in seiner hauchdünnen Vielschichtigkeit. Schon unsere Großmütter wussten: Eine Lage Blätterteig ist erst dann richtig, wenn das Küchentuch durchscheint. Aufeinander gestapelt verwandeln sich die Lagen in eine zarte, buttrige Verführung.

Ein echter Strudelteig will geprügelt werden - und zwar ausdauernd. Immer und immer wieder muss der Teig auf den Tisch geschlagen, ausgerollt, gezogen und übereinander gelegt werden, bis er sein apfel-, mohn- oder nusslastiges Innenleben umhüllen darf. Selbst gemachter Blätterteig darf also ruhig als eine kleine Sporteinheit betrachtet werden. Eile und Hektik sind dabei fehl am Platz. Nur mit genügend Zeit und Kraft gelingt das köstliche Wunder des Backhandwerks.

Das Gute am Blätterteig ist aber, dass er sich hervorragend einfrieren oder kühlen lässt und daher im Supermarkt wahlweise gefrostet oder für den Eisschrank preiswert zur Verfügung steht. Es ist ratsam, immer ein oder zwei Pakete Blätterteig zu Hause zu haben. Die dünnen Teigplatten tauen in kürzester Zeit auf und können schnell weiter verarbeitet werden – zu mit Schinken, Creme fraiche, Kräutern und Käse gefüllten Blätterteigtaschen, süßen Stückchen, einem Obstkuchen oder aber einer herzhaften Pizza.

Denn die Teige sind so neutral im Geschmack, dass sie sowohl für die salzige als auch für die süße Küche taugen. Ein Blätterteig kann sich sogar um einen kompletten Braten schmiegen und ihm eine locker-krosse Hülle bieten, welche die Beilage ersetzt und nur noch mit einem grünen Salat ergänzt wird.

Sollen jedoch ein ganzer Apfelstrudel, Aprikosentaschen oder Nusshörnchen die sonntägliche Kaffeetafel bereichern, macht es Sinn, die Zeit für einen selbst gemachten Blätterteig zu investieren – denn geschmacklich übertrifft er den gekauften, fertigen Teig um ein Vielfaches.

Blätterteig selber machen
Ein Blätterteig besteht aus Mehl, etwas Butter, Wasser und einer Prise Salz. Aller Anfang ist leicht: Aus den Zutaten wird ein Teig geknetet, kühl gestellt und ausgerollt. Erst jetzt beginnt die Feinarbeit: Immer wieder landet eine Scheibe kalte Butter auf dem Fladen, wird vom Teig eingeigelt und zusammen mit ihrer neuen Hülle wieder flach gewalzt.

Zwischendurch wandert der Teig zum Auskühlen in den Eisschrank, denn zu warm darf die Butter nicht werden, da sie sich sonst mit den restlichen Zutaten verbindet. Nur, wenn sie getrennt bleibt und ihre verdunstende Flüssigkeit beim Backen die einzelnen Lagen aufbläht, entwickelt der Blätterteig seine vielschichtige, feine Struktur.

Der Backofen selbst muss sowohl für den fertigen als auch für den gemachten Blätterteig gut vorgeheizt werden; die ideale Temperatur liegt bei zirka 200 Grad. Kleine süße Teilchen sind meistens schon nach 20 Minuten goldbraun und können noch heiß mit Puderzucker bestäubt oder Schokoguss verziert serviert werden.

Eine appetitlich glänzende Schicht erhält der Blätterteig, wenn er vor dem Backen mit Eiweiß bestrichen wird. Damit die Teilchen nicht auseinanderfallen, klebt man die Ränder mit Wasser zusammen – das genügt, damit sie auch während des Backvorganges aneinander haften bleiben und die süße Füllung nicht auf das Blech läuft. Blätterteiggebäck schmeckt lauwarm am besten. Reste können entweder eingefroren oder kühl gestellt und am nächsten Tag kurz im Ofen aufgefrischt werden.

Anzeigen zum Artikel:


Weitere Interessante Artikel aus der selben Kategorie: Ratgeber
» Appetitzügler: Eine verlockende Falle
» Natrium als Mineralstoff ist im Kochsalz enthalten
» Gute Tischmanieren - korrektes Benehmen am Tisch
» Induktionsherd - kochen wie die Profis
» Schrothkur - Diät oder Heilfasten?

Kategorie: ratgeber
Hits: 30592 mal gelesen
Erfassung: 22.10.2007
Quelle: kochmix
 
nach oben


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005 2006 2007 All rights reserved.