Biskuit mit Früchten zum Obstkuchen

 
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Biskuit mit Früchten zum Obstkuchen

nach den nussigen Lebkuchen und Mandelplätzchen der Winterzeit sehnt sich der Gaumen sich nach leichten Obstkuchen und Früchtetörtchen, die locker auf der Zunge zergehen und das Auge mit ihren fröhlichen Farben erfreuen.

Biskuit mit Früchten zum ObstkuchenEin Klassiker unter den Obstkuchenböden des Sommers ist der Biskuit – ein Teig, der völlig ohne Butter auskommt und sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Ein selbst gebackener Biskuit schlägt den gekauften Tortenboden geschmacklich um Längen und ist gar nicht so schwer herzustellen – wir zeigen, wie es geht.

Biskuit passt wunderbar zu frischen Erdbeeren – und Erdbeeren mögen Sahne. Alleine aus diesen drei Komponenten lässt sich ein fluffiger, köstlicher Sommerkuchen zaubern, indem man einen Biskuitboden backt, ihn mit frisch geschlagener Sahne (Sahnesteif dazugeben!) bestreicht, mit halbierten Erdbeeren belegt und mit einem roten Tortenguss überzieht.

Doch es geht auch raffinierter: Kleine runde Biskuittörtchen, mit einer Puddingcreme gefüllt und puderzuckerbestäubten Waldbeeren dekoriert, sorgen für viele Aaahs und Ooohs bei einer sommerlichen Kaffeetafel. Ebenso gut lässt sich Biskuit mit Kakao und einem Schuss Rum anreichern und zu einem Boden ausbacken, der zwei Mal geteilt und mit Himbeeren und Mandelsahne gefüllt wird – eine Torte, zu der niemand Nein sagen wird.

Selbst gebackener Biskuitboden
Ein guter Biskuit verlangt nach einigen Vorsichtsmaßnahmen, benötigt aber keine lange Vorbereitungszeit. Für einen Tortenboden von zirka 26 Zentimeter Durchmesser werden zunächst vier Eigelbe, 90 Gramm Zucker und ein Päckchen Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig geschlagen.

Nun wird es etwas knifflig: Die vier Eiweiße müssen sehr steif geschlagen werden. Das gelingt nur, wenn die Rührschüssel und die Rührbesen absolut fettfrei sind und das Eiweiß keine Eigelbspuren enthält. Sobald der Schnee flaumig wird, weitere 90 Gramm Zucker nach und nach während des Rührens in die Masse rieseln lassen, bis der Eischnee eine so feste Konsistenz bekommen hat, dass man den Becher umdrehen kann und nichts heraustropft.

Den Schnee mit Schwung auf die Eigelbmasse stürzen und mit einem Teigschaber oder einem Holzlöffel vorsichtig und ohne Rührbewegungen unterheben. 150 Gramm Mehl, 100 Gramm Speisestärke und drei gestrichene Teelöffel Backpulver auf die Eimasse sieben und ebenfalls mit einem Löffel oder Schaber behutsam unterheben. Das Volumen des Eischnees darf dabei nicht in sich zusammenfallen.

Nun die Springform mit Backpapier auskleiden, den Teig hineinfüllen, glatt streichen und auf der mittleren Schiene des auf 180 Grad vorgeheizten Backofens 25 bis 30 Minuten backen. So lecker der Teig auch duften mag – auf keinen Fall darf in den ersten 15 Minuten die Tür des Backofens geöffnet werden, da der Boden sonst in sich zusammen fällt.

Wenn der Teig eine goldgelbe Färbung hat und keine feuchten Teigkrümel an einem hineingestochenen Holzstäbchen haften bleiben, kann er aus dem Ofen genommen werden und zehn Minuten in der Form abkühlen. Anschließend den Boden auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Soll er nur belegt werden, kann dies gleich geschehen. Bekommt er aber eine Füllung und muss dafür quer durchgeschnitten werden, sollte er mindestens fünf Stunden lang an einem kühlen Ort ruhen.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 02.04.2008
Quelle: kochmix
 
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