Bio Spargel der mit Biss

 
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Bio Spargel der mit Biss

Mit jedem Tag im Frühjahr wächst die Lust auf frischen Spargel. Besonders lecker und gesund ist Spargel aus biologischem Anbau. Die biologische Anbauweise beginnt bereits beim Nachwuchs.

Bio Spargel der mit BissKulturschutznetze schützen die empfindlichen Jungpflanzen vor der Spargelfliege. Gegen Spargelkäfer und Spargelhähnchen, die Larven der Käfer, hilft im Notfall ein Extrakt des indischen Neembaumes.

Hubert Merz, der im badischen Neulußheim 1,3, Hektar Spargel nach den Richtlinien von Bioland anbaut, hat jedoch bisher selbst auf dieses natürliche Pflanzenschutzmittel verzichtet. „Es gibt eine Spinnenart, welche die Larven der Käfer frisst. Neem schadet auch den Spinnen und stört somit das Gleichgewicht der Natur. Meine Beobachtungen haben gezeigt, dass die Spinnen die Oberhand gewinnen.“ Natürlich, so räumt der Biolandwirt ein, sei dies mit geringen Ernteeinbußen verbunden, doch die seien vertretbar.

Selbstverständlich sind für Biobauern nicht nur chemisch, synthetische Pflanzenschutzmittel, sondern auch mineralische Dünger tabu. Nährstoffe bekommen die Bio-Spargel von Gründüngungspflanzen und Mist. Dagegen wird bei herkömmlicher Düngung ein Hektar Boden um bis zu 200 Kilogramm mit Reinstickstoff angereichert, was dem Grundwasser durch Auswaschungen schadet und den Spargel bitterer macht. „Zu Großvaters Zeiten wurde noch rein mit Kuhmist gedüngt, welcher im Herbst auf den Boden kam. Zwar waren die Erträge geringer, aber der Spargel schmeckte bedeutend besser", weiß Spargelkenner Merz.

Schon die Ägypter, Griechen und Römer schätzten den Spargel nicht nur als wohlschmeckende Delikatesse oder Aphrodisiakum, sondern vor allem als gesundes Nahrungs- und Heilmittel. Spargel besteht zu etwa 93 Prozent aus Wasser. 100 Gramm Spargel hat nur an die 20 Kalorien (85 Joule) sowie 2 g Kohlenhydrate. Neben der entschlackenden Aminosäure Asparagin sowie Kalium enthält Spargel Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E sowie Folsäure.

Mit all diesen Inhaltsstoffen ist Spargel gut für Nerven und Stoffwechsel. Er kräftigt das Immunsystem, stärkt die Leberfunktion und Herz und Kreislauf. Das Stangengemüse gibt es grün oder weiß. Weißer Spargel wächst unter der Erde, erst über der Erde wachsend macht die Sonne den  Spargel grün. Weißer Spargel hat den typischen feinen Spargelgeschmack und viel Asparagin. Grüner Spargel schmeckt dagegen kräftiger und enthält mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Viele  Spargelfreunde fühlen sich jedoch traditionell eher dem weißen Spargel verbunden. Daher setzt auch Hubert Merz auf das bleiche Gemüse. Dieser ist zwar etwas aufwändiger zu ernten als der oberirdisch wachsende grüne Verwandte, aber „mit drei Mitarbeitern ist das problemlos zu machen.“

Guten und frischen Spargel erkennt man daran, dass er glatt und glänzend ist, feuchte Schnittflächen hat und quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Außerdem sollten die Spitzen geschlossen sein.

Im Internet unter der Adresse http:// www.spargelseiten.de findet man eine hervorragende Sammlung verschiedenster Rezepte, bei denen mit Sicherheit jedermann etwas für seinen Geschmack findet. „Denn Spargel, Schinken, Koteletts sind doch mitunter auch was Netts", war schon Wilhelm Busch überzeugt.

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Kategorie: bio
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Erfassung: 28.03.2007
Quelle: Kochmix
 
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