Aprikosen - süße Früchtchen, bei Aprikosen zählt Qualität

 
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Aprikosen - süße Früchtchen, bei Aprikosen zählt Qualität

Viele Menschen genießen die Aprikose nur noch als Konfitüre – zu oft waren sie vom Kauf der zarten, hellorangenen Früchte enttäuscht.

Aprikosen – süße Früchtchen, bei Aprikosen zählt QualitätTatsächlich ist ein Großteil der Aprikosen, die hierzulande in den Regalen landen, eher minderer Qualität. Beim Kauf von Aprikosen muss jedoch zwingend auf Qualität gesetzt werden. Aprikosen brauchen südliche Sonne. Bekommen sie zu wenig Licht und Wärme, ist ihr Geschmack trocken und fade. Manchmal schmecken sie sogar nach gar nichts und beleidigen den Gaumen überdies mit einem mehligen Fruchtfleisch. Doch wer bedächtig wählt, wird mit den samtigen Früchtchen seine helle Freude haben.

Beim Aprikoseneinkauf ist ein wenig Mut gefragt: Bitten sie den Obsthändler ihres Vertrauens, eine kleine Kostprobe zu erhalten. Wird er Ihnen diese Bitte erfüllen, können Sie davon ausgehen, dass die Aprikosen in Ordnung sind und so schmecken, wie sie schmecken sollen: Aromatisch, süß, saftig, und mit einem weichen Fruchtfleisch, das nicht mehlig, aber auch nicht zu wasserhaltig ist.

Wenn die Aprikosen nicht sofort verarbeitet werden sollen, ist es ratsam, nach helleren, härteren Früchten zu greifen – sie können zirka zwei Tage lang bei Raumtemperatur nachreifen. Die bereits reifen Früchte gehören in den Kühlschrank; hier bleiben sie eine weitere Woche frisch. Dann aber ist es Zeit, sie zu essen oder in Kuchen und Süßspeisen zu integrieren. Trotz ihrer bestechenden Süße sind Aprikosen kalorienarm und bergen außerdem viel Carotin – dadurch entsteht auch die unvergleichliche Farbe der samtigen Haut –, Vitamin A, Vitamin C und Folsäure.

Aprikosen werden auch gerne getrocknet angeboten. Doch aufgepasst: Getrocknet sind sie kalorienreicher als in frischer Form und wirken zudem leicht abführend. Wer also zu einer trägen Verdauung neigt, sollte sich an die getrockneten Früchte halten. Frische Früchte können mit den Händen problemlos vom Kern gelöst und samt der Haut verzehrt werden.

Eine verheißungsvolle Verbindung gehen Aprikosen mit Blätterteig ein. Unser schneller Aprikosenkuchen ist durchaus ängertauglich und setzt einer Kaffeetafel das sommerliche i-Pünktchen auf.

Schneller Aprikosenkuchen
Zwei Platten Tiefkühl-Blätterteig antauen lassen und auf ein mit Backpapier versehenes Backblech legen; an den Nahtstellen die Teigplatten mit den Fingern aneinander festdrücken. An den Rändern muss der Blätterteig einen zirka drei Zentimeter hohen Wulst bilden.

Nun 500 Gramm Quark, einen halben Becher Schmand, 250 Gramm Zucker und die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone miteinander verrühren und mit einem Teigschaber gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen.

Ein Kilogramm frische, reife Aprikosen halbieren und entsteinen, nebeneinander auf die Quarkmasse legen, mit gehobelten süßen Mandeln bestreuen und den Kuchen bei 175 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen 40 Minuten lang backen.

Den Kuchen lauwarm servieren. Im Kühlschrank halten sich Kuchenreste ein bis zwei Tage frisch, sollten aber vor dem Verzehr im Ofen kurz angewärmt werden. Wer keine Mandeln mag, kann den Kuchen alternativ nach dem Backen mit erhitzter und glatt gerührter Aprikosenkonfitüre glasieren.

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Kategorie: saisonales
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Erfassung: 10.03.2008
Quelle: kochmix
 
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