Apfelkuchen kann so lecker sein

 
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Apfelkuchen kann so lecker sein

An Apple a day keeps the doctor away - dieses angelsächsische Sprichwort hat auch bei uns Verbreitung gefunden. Und nicht zu Unrecht, schließlich enthalten Äpfel viele gesunde Vitamine und unterstützen die Gesundheit.

Verschiedene Apfelkuchen und TeigsortenNatürlich sind frische Äpfel vom Baum am Besten geeignet, aber mancher Apfelliebhaber zieht dem herzhaften Biss in die rohe Frucht eine andere Art des Genusses vor.

Die Rede ist vom Apfelkuchen, einem Klassiker, den man beim Blick in die Auslagen einer beliebigen Bäckerei in mindestens einer Variante vorfinden kann. Jede Hausfrau und jeder Konditor hat ein eigenes Rezept, es gibt etliche Möglichkeiten, einen Apfelkuchen zuzubereiten. Hier sollen nur einige davon vorgestellt werden. Und vielleicht lassen Sie sich ja dazu anregen, ein ganz eigenes Rezept zu entwickeln. 

Für alle Apfelkuchen gilt, dass man möglichst säuerliche Sorten wie Boskop, Cox Orange oder Elstar wählen sollte.

Doch zunächst geht es an die Zubereitung des Bodens. Schon hier kann hat man die Qual der Wahl. Soll es ein Hefeteig sein, ein Mürbeteig oder vielleicht ein Rührteig? Unter Äpfel passt einfach alles. Vielleicht probieren Sie einfach jeden Tag einen anderen Apfelkuchen, bis Sie Ihr Lieblingsrezept gefunden haben.

Hefeteig

500 Gramm Mehl mit 70 Gramm Zucker, einer Prise Salz und rund 70 Gramm Butter verkneten, ein Päckchen Hefe mit hineingeben. Einen Viertelliter lauwarme Milch dazugeben und mit dem Mixer einige Minuten durchkneten. Wenn der Teig glatt und ohne Klümpchen ist, zugedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat. Noch einmal mit der Hand durchkneten und auf dem Backblech verteilen. Danach erneut 20 Minuten gehen lassen.

Mürbeteig

Mürbeteig ist ein 1-2-3-Teig. Damit ist nicht nur die Geschwindigkeit gemeint, in der dieser Teig hergestellt wird, sondern das Verhältnis der Zutaten zueinander.  1 Teil Zucker, 2 Teile Fett und 3 Teile Mehl werden benötigt, also zum Beispiel 300 g Mehl, 200 g kalte Butter, 100g Zucker, Dazu kommt etwas Salz und 4 EL kaltes Wasser. Die Zutaten werden mit den Fingern schnell ineinandergearbeitet. Dann fetten Sie eine Springform oder Tartform, stäuben sie mit Paniermehl ein und legen die Form damit aus. Sehr dünn schneiden, dachziegelartig auf Teig schichten. 20-30 Minuten bei 170 °C backen.

Rührteig

Das Schöne am Rührteig ist, dass man sich die Zutaten so einfach merken kann. Verwenden Sie einfach zu gleichen Teilen Mehl, Zucker, Fett und Eier. Mischen Sie ein Pfund zerlassene Butter mit einem Pfund Zucker, rühren Sie dann das Eigelb von 8 Eiern (diese Menge entspricht ungefähr einem Pfund) darunter. Dann das Mehl dazumischen und eventuell etwas Backpulver, damit der Teig mit Sicherheit schön locker wird. Am Schluss das zu Eischnee geschlagene Eiweiß vorsichtig darunterheben.

Egal, welcher Teig die Grundlage bildet, darauf kommen Äpfel, die vom Kerngehäuse befreit und in Spalten geschnitten wurden. Normalerweise werden die Äpfel geschält, aber man kann die Schale auch am Apfel belassen, dann schmeckt es noch intensiver. Am besten schneiden Sie die Äpfel sehr dünn und schichten sie dachziegelartig auf den Teig.

Von brav bis scharf

Zucker und Zimt sind klassische Zutaten, ein wenig davon passt gut zu jedem Apfelkuchen, aber Wagemutige können auch mit exotischeren Genüssen experimentieren. Wer es etwas schärfer mag, kann auch mit Ingwer, Cayenne-Pfeffer oder sogar etwas Chili würzen. Vielleicht sammeln Sie ja auch einmal im Freundes- und Bekanntenkreis die Lieblingsrezepte und treffen sich zu einem gemeinsamen Apfelkuchenbacken und -verkosten.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 22.10.2008
Quelle: kochmix
 
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