Antipasti - mediterrane Appetithäppchen vor dem Menü

 
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Antipasti - mediterrane Appetithäppchen vor dem Menü

Ein traditionelles italienisches Menü beginnt nicht etwa mit einer Suppe oder einem Nudelgericht, sondern mit einer erlesenen Auswahl an Antipasti.

Antipasti - mediterrane Appetithäppchen vor dem MenüAntipasti bedeutet übersetzt allerdings nicht, wie viele Menschen glauben, „keine Nudeln“, sondern „vor der Mahlzeit“. Ihren Ursprung haben die kleinen Leckereien vermutlich in der Renaissance, wo man bei Tafelrunden dazu überging, seinen Gästen kleine Appetithäppchen zu kredenzen, bevor das eigentliche Menü aufgetragen wurde. Denn Antipasti sollen nicht sättigen, sondern Lust auf die nachfolgenden Speisen machen. Deshalb ist es sinnvoll, sie in einen Kontext zum Menü zu stellen.

Wer Antipasti servieren möchte, hat die Qual der Wahl, sofern er bereit ist, bei der Zubereitung der Vorspeisen selbst Hand anzulegen. Denn eine begrenzte Palette an italienischen Häppchen gibt es auch fix und fertig im Feinkostregal des Supermarkts – zum Beispiel Auberginen (meistens als Melanzane deklariert), getrocknete Tomaten, Pilze, milde Peperoni und Zucchini aus dem Glas.

Doch Vorsicht: Da dieses haltbare Gemüse in Öl eingelegt wird, birgt es eine ordentliche Anzahl an Kalorien. Sinnvoller ist es also, fertige Antipasti mit selbst gemachten Vorspeisen zu einer ausgewogenen Antipasti-Platte zu kombinieren.

Auf einer Antipasti-Platte dürfen sich alle Speisen versammeln, die keinen geschmacklichen Bruch zur Suppe, den Pasta und dem Hauptgericht darstellen und aus dem Fundus der italienischen Spezialitäten stammen: eingelegte getrocknete Tomaten (wer kalorienbewusst speisen möchte, kann überschüssiges Olivenöl mit einem Küchenkrepp abtupfen), grüne und schwarze Oliven, frische Tomaten (am besten in sehr dünne Scheiben geschnitten), Mozzarella-Kügelchen (gibt es auch eingelegt im Kühlregal!) – am besten Büffelmozzarella, Kapern und einige Scheiben mageren Parmaschinken und Mailänder Salami.

Für ein leichtes Sommermenü empfiehlt sich hingegen der Klassiker Melone und Parmaschinken: Pro Person eine entkernte Honigmelonenscheibe auf einem Teller anrichten und ein bis zwei dünne Scheiben Parmaschinken über das Fruchtfleisch legen – eine erfrischende, durstlöschende und äußerst appetitanregende Vorspeise.

Zu der Antipasti-Platte oder der Melone mit Schinken sollte immer genügend Brot gereicht werden, am besten frisches oder aufgebackenes Ciabattabrot, das mit einer Knoblauchbutter ergänzt werden kann.

In vielen italienischen Restaurants ist es heute außerdem üblich, vor dem Essen gratis kleine Bruschetta zu servieren: geröstete, mit Knoblauch gewürzte Weißbrotscheiben, die von einer Mischung aus gehäuteten, klein geschnittenen Tomaten, Olivenöl und Kräutern gekrönt werden. Diese Bruschetta lassen sich leicht selbst zubereiten; statt Tomaten können auch je nach Lust und Laune Auberginen, Kapern oder Oliven gewürfelt und mit Parmesan gratiniert werden.

Für Feinschmecker geht nichts über ein gutes Carpaccio vom Rind: hauchdünn geschnittene, rohe Fleischscheibchen, die vom Metzger vorbereitet werden sollten und vor dem Servieren mit grob geraspelten Parmesan bestreut und mit Olivenöl und Aceto Balsamico benetzt werden.

Ebenso beliebt ist das Thunfischcarpaccio, welches in einer Marinade aus Zitronensaft, Kapern, Olivenöl, Salz und Pfeffer baden darf. Fischliebhaber sind auch mit salzigen Sardellen oder eingelegten Frutti die Mare glücklich: kleine Meeresfrüchte wie Mini-Calamares, Tintenfischstücke, Muscheln und Krabben.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 30.04.2008
Quelle: kochmix
 
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